Spendenaufruf für Honduras: Der Corona-Shutdown trifft die Ärmsten hart

Das Corana-Virus hat auch die Länder in Mittelamerika fest im Griff. In Honduras herrscht seit dem 16. März eine von Polizei und Militär streng überwachte Ausgangssperre. Nur einmal wöchentlich dürfen die Menschen seitdem ihre Wohnung verlassen, um die wichtigsten Dinge zu erledigen. Abends und an den Wochenenden geht gar nichts. Eine offizielle Arbeitserlaubnis haben nur wenige. „Das trifft vor allem die ohnehin arme Bevölkerung in den ländlichen Gebieten sehr hart, denn abseits der großen Städte gibt es jetzt kaum noch Möglichkeiten, etwas Geld für das tägliche Brot zu verdienen“, so erklärt uns Suyapa Ordoñez, Generalsekretärin unserer Partnerkirche, der Lutherischen Kirche von Honduras (ICLH) bei einer Videokonferenz. Die große Mehrheit der Honduraner*innen verdient ihren Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs, als Tagelöhner und im informellen Sektor (z.B. als Straßenverkäufer). „Nur wenige Tage ohne Einkommen sind schon hart, aber keine Arbeit und kein Lohn über viele Wochen, das bedeutet für viele einfach nur eines: Hunger!“ so fährt Pastorin Suyapa fort.

Auf einen Hilferuf der ICLH vom 24. März an die Partnerorganisationen in aller Welt reagierten wir mit einer Soforthilfe für Honduras. „Hunger erlaubt keine lange Entscheidungsfindung, sondern fordert sofortiges Handeln“, so formulierte es ein Mitglied unserer Partnerschaftsgruppe. Mitarbeitende der ICLH nutzen nun ihren wöchentlichen Ausgangstag, um das Geld von der Bank zu holen, Lebensmittel einzukaufen und diese an die bedürftigsten Familien zu verteilen.

„Euer Vertrauen und Eure Unterstützung überwältigen uns, tragt das bitte zu den Menschen in Euren Gemeinden. Es tut so unglaublich gut und ist so wichtig zu wissen, dass es an so vielen Orten auf der Welt Menschen gibt, die selber in schwieriger Situation sind und dennoch auch uns helfen. Wir sind wahrhaftig vereint in Jesus Christus!“, so Pastorin Suyapa. Uns bleibt, von Herzen ein „Muchas gracias!“ an alle Mitarbeitenden in der lutherischen Kirche von Honduras zu sagen!

Keiner weiß, wie es weiter geht in den nächsten Wochen und Monaten… Es zeichnet sich ab, dass die erwähnte Ausgangssperre  noch  andauern wird. Weitere finanzielle Unterstützung wird notwendig sein, inzwischen sind glücklicherweise Hilfemaßnahmen internationaler Organisationen und anderer Partnerkirchen angelaufen. Auch wir wollen unseren Geschwistern in Honduras von hier aus weiter zur Seite stehen und bitten Sie daher herzlich um Ihre Spende!

Stadtkirchenverband Hannover
IBAN: DE38 5206 0410 0006 6047 30

Evangelische Bank Kassel (BIC GENODEF1EK1)
Verwendungszweck: 0821 Honduras (bitte unbedingt angeben!)

Mehr zur Arbeit der Honduras-Partnerschaft Garbsen-Seelze finden Sie im Internet:

https://partnerschaft-honduras.wir-e.de

 

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