Gemeinde

...Glaube contra Verstand? Der Glaube an ein Leben nach dem Tod hat es schwer. Wir sind gewohnt, nur das für wahr zu halten, was wir schwarz auf weiß sehen können, was wir berechnen können und mit Zahlen belegen können. Wir holen uns Informationen über das Internet aus den letzten Winkeln unserer Erde und können über Skype Verwandten, die sich gerade auf der anderen Seite unserer Erdkugel aufhalten, in die Augen schauen. Aber was nach dem Tod kommt und ob da noch etwas kommt, ist uns verborgen.

„Dazu muss man berufen sein“- manche sagen das, wenn es um meinen Beruf als Pastor geht. Ja, dem stimme ich zu. So einen Beruf muss man schon mit Herz und Seele ausüben. Ohne innere Überzeugung geht das nicht. Das gilt natürlich nicht nur für den Beruf einer Pastorin oder eines Pastors, sondern auch für andere Berufe in der Kirche. Auch die Diakonin dieser Kirchengemeinde und die Sekretärin, deren Jubiläum wir in diesem Monat feiern, sind mit Herz und Seele dabei, und man merkt es ihnen an. Abgesehen von der positiven Ausstrahlung:

Viele Kinder werden in diesen Wochen eingeschult. Sie lernen lesen, schreiben und rechnen, lernen Heimat und Natur kennen. Damit werden Grundlagen gelegt, um später einmal gut ausgebildet einen Beruf ergreifen zu können. Bildung ist allerdings noch viel mehr als die von der PISA-Studie abgefragten drei Bereiche Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften.

...Ecken und Enden

Wir vertrauen auf den guten Stern, beten die Sonne an, verbringen eine Woche im Urlaubsparadies – und da sage jemand, wir hätten keinen Sinn für Religion. Religiöse Symbole gibt es haufenweise. Fast jeder benutzt religiöse Redensarten, sei es ein gedankenlos hingemurmeltes „um Himmels willen“ oder die skurile Bemerkung eines Atheisten „Gott sei Dank gibt es keinen Gott.“

Wir Menschen können uns begeistern. Wir begeistern uns für Smartphones und Autos, für Schmuck und Kleidung, für Sport, Musik und noch viel mehr. In diesem Monat wird es der Fußball sein, der unsere Aufmerksamkeit erregt. Selbst diejenigen, die sich sonst weniger für Fußball interessieren, werden von der Fußballbegeisterung ergriffen. Es geht immerhin um die Weltmeisterschaft.

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