Wir wollen die Flüchtlinge, die in unseren Orten leben werden, willkommen heißen. Dazu haben sich in der Gemeinde unterschiedliche Gruppen gebildet, in denen Ideen entwickelt werden, wie dieses "Willkommen" aussehen kann.

Wer sich in die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit einbringen möchte, ist herzlich eingeladen. Folgende Gruppen/Arbeitsgemeinschaften unter der Leitung von Rebekka HInze treffen sich wie folgt:

Mi 04.10.17 18.00 Uhr Gemeinde Info Abend
Mo 09.10.17 19.00 Uhr Ask the Jew - Was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten (in der Synagoge Stöcken)
Di 10.10.17 18.00 Uhr Nähstube
Sa 21.10.17 15.00 Uhr Herbst-Café
Fr 27.10.17 19.00 Uhr Schreibwerkstatt - Kick-off-Veranstaltung in der Kreuzkirche Hannover
Di   18.00 Uhr Nähstube
Mo 06.11.17 19.00 Uhr

Der Islam und seine  Wurzeln
(Stadtbibliothek Garbsen)

Sa 18.11.17 15.00 Uhr Gemeinde-Café
Mo 04.12.17 17.30 Uhr Weihnachtsfeier des Unterstützerkreises in der Willehadi Kirchengemeinde
Mo 04.12.17 19.00 Uhr Was man zu wissen glaubt - Eine religionswissenschaftliche Einführung in das Christentum

Ein Zu- bzw. Einstieg in die Projektgruppen ist jederzeit möglich.
Weitere Infos zu den Inhalten der AGs finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Für weitere Fragen stehen Ihnen unsere Flüchtlingskoordinatorinnen Rebekka Hinze und Silke Breu gerne zur Verfügung. Sie erreichen sie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Nummer 01523 1908304.

Allgemeine Infos zu Garbsener Einrichtungen und Projekten sowie der Koordination von Sachspenden finden Sie gebündelt auf der Homepage der Stadt Garbsen.

Nähere Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie im folgenden:

Ask the Jew - Was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten
Teil 1 der Vortragsreihe "Was glaubt mein Nachbar?"
Mit: Monty Ott, Dialogbeauftragter der Liberalen Jüdischen Gemeinde und Martin Beckmann, Religionswissenschaftler im Haus der Religionen Hannover

Die erste der von uns erkundeten Religionen ist zugleich auch die älteste. Dabei sind Gegenwart und mehr als 3000 Jahre Geschichte im Judentum seit jeher in einzigartiger Weise verbunden. In die Zukunft zu blicken, heißt immer auch, sich zu erinnern, woher man kommt. Gehen Sie mit Monty Ott, Dialogbeauftragter der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, und uns auf eine Entdeckungsreise durch Traditionen und Alltag dieser ersten, der sich auf den Bund Abrahams mit Gott berufenden Gemeinschaften.
Treffpunkt: Vor der Synagoge der Liberalen Jüdischen Gemeinde in der Fuhsestraße 6, direkt an der Stadtbahnhaltestelle "Friedhof Stöcken" (Linie 4).
Um Anmeldung wird gebeten: per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Nummer 01523 1908304.


Die Wurzeln des Islam - Grundpfeiler der Lebensorientierung aus islamischer Perspektive
Teil 2 der Vortragsreihe "Was glaubt mein Nachbar?"
Mit:Hamideh Mohagheghi, Theologin an der Universität Paderborn und Martin Beckmann, Religionswissenschaftler im Haus der Religionen Hannover

Der Islam ist in aller Munde – aber was wissen wir eigentlich über diese religiöse Tradition, welche immerhin die zweitgrößte der Welt ist? Hätten Sie gewusst, dass sich das arabische Wort „Islam“ mit „Hingabe“ übersetzten lässt? Ausgehend von der Bedeutung des Begriffs und wie er im Qur‘an verstanden wird, wollen wir gemeinsam mit Hamideh Mohagheghi, Theologin an der Universität Paderborn, die Grundlagen des Glaubens betrachten.
Um Anmeldung wird gebeten: per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Nummer 01523 1908304.


Was man zu wissen glaubt - Eine religionswissenschaftliche Einführung in das Christentum
Teil 3 der Vortragsreihe "Was glaubt mein Nachbar?"
Mit: Martin Beckmann, Religionswissenschaftler im Haus der Religionen Hannover

Religiöse Vielfalt lässt zunächst an verschiedene Religionen denken. Doch wie ist es um Vielfalt im vertraut erscheinenden Christentum bestellt? Was hat Voodoo eigentlich mit Christentum zu tun? Wer sind die japanischen Kryptochristen? Was unterscheidet die Orthodoxie von Katholizismus und protestantischen Kirchen? Wir laden Sie ein, gemeinsam einen Eindruck von der Vielfalt christlicher Traditionen zu gewinnen und „das“ Christentum durch die religionswissenschaftliche Außenperspektive einmal ein wenig anders kennen zu lernen. Der Vortrag findet in der Willehadi Gemeinde statt und schließt an die Weihnachtsfeier des Unterstützerkreises an.
Um Anmeldung wird gebeten: per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Nummer 01523 1908304.

 

GemeindeCafé
Haben Sie Lust, in unserer Gemeinde eine kleine Begegnungsstätte zu unterstützen? Mögen Sie beim Vorbereiten (z.B. Kuchen backen) oder der Durchführung helfen (Kaffee kochen, einfach da sein und die Gäste, die kommen, willkommen heißen, Auf-/Abbau)?
Das Café bietet neben dem gemeinsamen Kaffeetrinken  Kontaktmöglichkeit zu unseren neuen Mitbürgern und Austausch in lockerer Atmosphäre.


Nähstube (ehemals: Mini Decki)
Ein Jahr lang hat eine Gruppe ehrenamtlicher Frauen für die in Garbsen ankommenden Flüchtlingskinder im Rahmen des ursprünglich Schweizer Projektes "Mini Decki" ("meine Decke") Kuscheldecken zur Begrüßung genäht und verschenkt.

Seit Mai treffen sich die Frauen nun mit Müttern aus Syrien, um gemeinsam zu nähen.  Genäht wird, wozu man Lust hat: modische Shpper, Etuis, Waschbeutel, kleine Täschchen,... Aktuell werden Shopper etc. für den Verkauf auf dem Adventsmarkt in Horst angefertigt.

Die Gruppe steht allen Interessierten offen. Wer mal reinschnuppern möchte, kann einfach zu einem der nächsten Treffen kommen und die Gruppe kennenlernen.

Angebot: Zu den Terminen der Nähstube können individuelle Handarbeiten in Auftrag gegeben werden. Kommen Sie einfach vorbei und sprechen Sie mit den Näherinnen.

 

Ordnerprojekt
Das Ordnerprojekt hat zum Ziel, Flüchtlingen dabei zu helfen, ihre allgemeinen Unterlagen im Beisein eines ehrenamtlichen Unterstützers ein Mal zu sortieren und abzulegen. Die Veranstaltung findet zweisprachig statt und wird von Rebekka Hinze und einem Dolmetscher angeleitet.

  • Nach einer allgemeinen Einführung über den Sinn und Zweck eines sortierten Haushaltsordners und dem Vorstellen der einzelnen Register (mit der Möglichkeit zu Rückfragen), teilen sich die Geflüchteten und die Ehrenamtliche in Tandems auf. 
  • Das Material (Ordner, Register, Locher, Stifte, ...) wird gestellt, die Flüchtlinge selbst bringen zu diesem Termin all ihre Unterlagen mit. Dann geht es darum, die diversen Briefe und Dokumente des Flüchtlings in dem Ordner abzulegen. Sie als Ehrenamtliche sind v.a. dafür da, ggf. noch einmal die verschiedenen Ablagethemen zu erklären und zu schauen, dass die Unterlagen korrekt abgelegt werden.
  • Sie müssen NICHT die Inhalte der Schreiben dahingehend kontrollieren, ob alles in Ordnung ist. Das dürfen Sie gerne machen, wenn Sie das ausdrücklich wünschen, ansonsten ist das die Aufgabe der Sozialarbeiter. 
  • Die Veranstaltung ist so angelegt, dass innerhalb einer Sitzung der Ordner fertiggestellt wird. Das heißt für Sie: Sie verpflichten sich zu nichts weiter als zu diesem einen Termin.

(Dieses Projekt findet im Rahmen des Ev. Flüchtlingsnetzwerkes auch in den beiden anderen Gemeinschaftsunterkünften statt. Aktuelle Termine finden Sie hier auf dieser Seite oder auf Nachfrage. Wer sich dort (auch) beteiligen möchte, melde sich bitte per Mail oder telefonisch bei Rebekka Hinze.)


KulTour
Gemeinsam Kultur erleben - Das soll die Grundidee dieses neuen Projektes sein. Wir wollen einen Ausflug in die Umgebung anbieten und zusammen - wir Einheimischen mit unseren (Ehe-)Partnern und Familien und die Geflüchteten - einen Tag unsere Gegend kulturell-historisch erleben. Das kann ein gemeinsamer Besuch des Landesmuseums oder des Rathauses in Hannover sein, eine Radtour zum Steinhuder Meer oder ein Gang in das Garbsener Heimatmuseum. Eine gemeinsame Mahlzeit rundet das Programm ab. Ideen und Mitmacher sind natürlich herzlich willkommen!
Für diese Aktion werden noch Unterstützer und Ideen gebraucht.


Sprache
Mittlerweile sind fast alle Geflüchtete in Integrationskursen untergekommen. Trotzdem besteht durchaus noch Bedarf an individueller Unterstützung, um das Gelernte aufzuarbeiten und zu vertiefen, z.B. in Form von Nachhilfe. Material kann auf Anfrage unkompliziert und schnell angeschafft werden. Bitte wenden Sie sich dazu an Frau Hinze oder Frau Breu.
Übrigens: Ausgiebiges Material bieten die Sprachlernräume in der ehemaligen Förderschule im Kleegrund. Dort kann nicht nur unterrichtet werden, sondern auch zahlreiche Unterrichtswerke und -materialien gesichtet und verwendet werden. Ebenfalls vorhanden: PC mit WLAN, Kopierer, CD-Spieler, Laminiergerät ect. Informationen dazu erteilt Frau Willhauck-Wilken (Stadt Garbsen, Tel. 05131 707 571).