Gruppen

Da mag man zunächst an etwas völlig anderes denken, wenn man vom FIT hört.
Unser Vikar Karsten Dorow hatte im Männerkreis den Vorschlag gemacht,  uns  den Ort seiner theologischen Ausbildung  zu zeigen. Hinter dem Kürzel verbirgt sich die Fachhochschule für interkulturelle Theologie, früher besser bekannt als Hermannsburger  Missionswerk. Moment mal! Missionieren?
Auch in dieser Zeit noch? Diese Vorstellungen lösen Zweifel, aber auch Interesse und Neugier aus.
Bei schönstem Ausflugwetter reisten sieben von uns durch die Südheide in den kleinen überschaubaren Ort an der Oertze, an dem vor ca. 150 Jahren der Pastor Ludwig Harms die Missionsschule gründete. Nach einer Sandwichstärkung (Dank an das Ehepaar Dorow!) erfuhren wir durch kompetente Dozenten von der neuen Struktur dieser Ausbildungsstätte, durften uns in der Bibliothek mit den z.T. sehr alten theologischen Schriften umsehen und konnten in der Kapelle - angeregt von Karsten - über Gottesbilder nachdenken.
Nach dem gemütlichen Entspannen beim Mittagessen im Garten des „Ludwig-Harms-Hauses“ schloss sich ein kurzweiliger Rundgang durch die Ausstellung zur Geschichte und dem aktuellen Stand des Missionswesens an, geführt von Waldemar Rausch, der selbst einige Jahre als Missionar in Tomsk / Sibirien tätig war.
An der Fachhochschule studieren z.Zt. ca. 50 Frauen und Männer aus 17 Ländern. Angeboten werden die drei Studiengänge „Interkulturelle Theologie, Migration und Gemeindeleitung“, „Missionswissenschaft und internationale Diakonie“ und der Masterstudiengang „Intercultural Theology“.
Grundsätzlich hat sich die Missionsarbeit in den letzten Jahren zu einer partnerschaftlichen Kooperation gewandelt. Viele Gemeinden im Ausland können für uns ein Vorbild sein, besonders was den Zusammenhalt und die Glaubensfreude betrifft. Von einer Missionierung im herkömmlichen Sinn kann heute also keine Rede mehr sein, zumal die Menschen in den Projektländern ein ganz anderes, viel stärkeres Selbstbewusstsein besitzen.
„Multi-Kulti in der Heide“ fand einen schönen Abschluss in einem stilvollen Scheunen-Café in Müden bei Kaffee und köstlicher Torte. Allen, die diesen Tag  zu einem guten Gelingen brachten, hiermit einen ganz herzlichen Dank!

Ulrich Wörpel, Juni 2014

„Männer brauchen Zeit für sich“ sagt Pastor Wolfgang Dressel, der vor 15 Jahren zusammen mit einem damaligen Kirchenvorsteher den Männerkreis ins Leben rief.
Zeit zum Nachdenken, zum Reden, zum Diskutieren, zum Radfahren, auf Ausflügen und Exkursionen gibt es seitdem im Männerkreis mindestens einmal im Monat. An wechselnden Wochentagen kommen die Männer abends um 20 Uhr zusammen. Es ist eine bunt zusammengewürfelte Gruppe im Alter von 40 Jahren aufwärts. Auch wenn es einen regelmäßigen „Stamm“ von Besuchern gibt, tauchen auch je nach Thema immer wieder neue Gesichter auf. Auch sporadische Besucher sind sehr willkommen.

Feste Veranstaltungen sind seit vielen Jahren die jährlichen Segelfreizeiten auf einem alten Traditionssegler, auf dem nicht nur gesegelt, sondern auch gewohnt wird, gekocht und geschlafen.  Ebenfalls gute Tradition ist das „Futtern bei Luthern“, das am Abend des Reformationstages d.h. am 31. Oktober, von dem Männerkreis ausgerichtet wird und zu dem die ganze Gemeinde eingeladen ist. Neben Schlachteplatte und Bier vom Fass steht dazu ein Thema von bzw. über Martin Luther auf dem Programm. Nicht fortzudenken sind die Männer des Männerkreises beim Auf- und Abbau von Zelten und Buden beim alljährlichen Adventsmarkt.

Einmal im Monat am Dienstag nachmittag um 15 Uhr treffen sich Frauen der Gemeinde im Gemeindehaus zum Frauen-Café. Nach einer Andacht oder einigen besinnlichen Minuten wird das Kaffeetrinken eröffnet, zu dem einige Frauen selbstgebackene Torten mitgebracht haben. Im Anschluss daran steht ein inhaltliches Thema auf dem Programm. Im Sommer findet das Frauen-Café auch schon einmal im Pfarrgarten statt, oder es gibt einen Ausflug in die nähere Umgebung.

Geleitet wird das Frauen-Café von Renate Detlefsen und Pastor Wolfgang Dressel.

Swinging Church ist der Gospelchor der Kirchengemeinde Frielingen-Horst-Meyenfeld unter der Leitung von Philipp Spintge.

Philipp Spintge

Gospelsingen ist Bewegung - innen zu spüren, nach außen sichtbar. So ist es unser stetes Bemühen, mit unseren Liedern immer wieder aufs Neue das zum Tragen zu bringen, was uns seit eh und je am Herzen liegt:
Mit unserem Singen, mit unserem Swingen sollte etwas in Bewegung kommen - in uns und um uns herum!

Übungsabend ist an jedem Donnerstag von 20:00 bis 21:30 Uhr im Gemeindesaal der Horster Kirche.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mittwochs ab 19.30 Uhr treffen sich unter der Leitung von Daniel Schüttlöffel erwachsene Gitarrist/innen, um gemeinsam christliche und weltliche Lieder zu spielen und dabei die eine oder andere Akkorderweiterung zu erlernen oder auch einmal neue Schlag- und Zupfmuster, Bassübergänge etc.

Für die Teilnahme fallen keine Kosten an. Neue Gitarrist/innen sind stets willkommen!

Mittwochs ab ca. 20.15 Uhr trifft sich dann die Gruppe deLight, die die Atempause-Gottesdienste gestaltet.

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