Gemeinde

 

Sie haben sicher auch Nachricht von Ihrer Bank bekommen: Die Kirchensteuer auf Kapitalerträge wird ab 2015 direkt von der Bank an das FInanzamt abgeführt. Diese Information hat bei vielen Kirchenmitgliedern zu der Annahme geführt, diese Steuer sei neu eingeführt worden und bedeute eine zusätzliche, neue Besteuerung. Wir können Sie aber beruhigen: Es handelt sich keineswegs um eine neue Steuer. Neu ist lediglich die Art und Weise des Abzuges. Für die verschiedenen Fragen, die die evangelische Kirche zu diesem Thema erreichen, hat die EKD auf ihrer Homepage eine eigene Seite eingerichtet, auf der die wichtigsten Fragen und Details erläutert werden. Falls Sie sich dort informieren möchten, klicken Sie bitte auf diesen Link: http://www.ekd.de/kirchenfinanzen/kirchensteuer/1280.html

Auch in unserer Maiausgabe des Gemeindebriefes werden wir einige Fragen aufgreifen und beantworten.

Wer jung ist, probiert sich aus. Kinder im Krabbelalter gehen auf Entdeckungsreise im Wohnzimmer. Irgendwann zwischen 10 und 20 entdecken sie, dass es ein anderes Geschlecht gibt und andere Länder, in die sie reisen. Jung gebliebene Rentner melden sich zu einem Computerkurs an. Jungsein ist nicht nur eine Frage des Alters, sondern auch des Offenseins für Neues.

Weiterlesen: Jung sein

Das hat mich immer schon fasziniert: Ich komme in eine fremde Kirche in Süddeutschland oder im Ausland, und ich fühle mich zuhause. Ich sitze beim Kirchentag mit Fremden auf einer Bank, ein Gespräch fängt an, und man redet, als ob man sich schon seit Jahren kennt. Unsere Gemeinde bekommt Besuch von Frauen aus meiner früheren Kirchengemeinde, und beim Kaffeetrinken ist schon an der Lautstärke zu merken, dass man sich viel zu sagen hat, obwohl man sich vor 20 Minuten das erste Mal im Leben gesehen hat.

Weiterlesen: Weltweit Zuhause sein

Wer in der Vergangenheit unserer Gemeinde forscht, wird in alten Unterlagen das Kirchspiel Horst erstmals 1258 erwähnt finden. Zu dieser Zeit gab es bereits eine alte Kirche aus Stein, deren Anfänge vermutlich auf die Jahrtausendwende zurückgehen dürften. Auch die Orte Meyenfeld und Frielingen werden im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. 1325 wird ein Leutepriester Johannes aus Horst in einer Schenkungsurkunde aufgeführt.
 

Kirche in Horst vor 1779
Kirche in Horst vor 1779 mit Fachwerkturm und altem Kirchenschiff

Da das Pfarrhaus um 1670 abbrannte, fehlen leider Unterlagen über die weiteren Jahrhunderte. Allerdings weiß man, dass die alte Steinkirche im Jahr 1612 einen Turmaufsatz aus Fachwerk bekam. Als im 18. Jahrhundert die Kirche im Bereich des Chores sehr baufällig und überdies auch für das ständig wachsende Kirchspiel zu klein geworden war, beschloss man nach längerem Hin und Her im Jahr 1779, das bisherige Kirchenschiff abzubrechen und an derselben Stelle eine größere - die jetzige - Kirche zu errichten, die am 16. Januar 1780 eingeweiht werden konnte. Bestehen blieb lediglich der Turm und das Voigtsche Erbbegräbnis, das 1681 im Osten angesetzt worden war. Von der Einrichtung der früheren Kirche wurde der von Johann Wedekind im Jahr 1606 gestiftete Taufstein übernommen, der noch heute in Gebrauch ist.

Die letzte größere Veränderung erhielt die Kirche in den Jahren 1866/67: An die Stelle des baufällig gewordenen alten Kirchturms trat in den Jahren 1866/67 der jetzige, nach Plänen des Konsitorialbaumeisters C.W. Hase gemauerte Ziegelsteinturm, der um 1905/06 mit Kupfer eingedeckt wurde. Er ist mit seiner Höhe von 42 m Garbsens höchstes Bauwerk.
 
Im Jahr 1999 wurde eine Kirchturmtreppe in unsere Kirche eingebaut. Der Kirchturm ist im Anschluss an die Gottesdienste zu besteigen oder auch zu anderen Zeiten, die mit dem Kirchenbüro vereinbart werden können.

Im Jahr 2012 wurde die Kirche von innen komplett renoviert und anschließend die Orgel generalüberholt.
 

Wir feiern gerne Gottesdienste. Sie sind für uns Zeit der Besinnung und Gemeinschaft mit Gott, aber auch Zeit der Freude und der Gemeinschaft untereinander.
Der normale Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr enthält traditionelle und auch einige neuere Elemente.
 
Wir singen gern (auch neuere) Lieder und freuen uns, wenn Mitglieder der Gemeinde den Gottesdienst mitgestalten, einer unserer Chöre singt oder die Gitarrengruppe das Singen begleitet.

Das Abendmahl feiern wir üblicherweise an jedem 1. Sonntag im Monat und an besonderen Festtagen. Dabei bieten wir wahlweise Wein oder Traubensaft an, denn keiner soll vom Tisch des Herrn ausgeschlossen werden. Auch Kinder in Begleitung ihrer Eltern sind zum Abendmahl eingeladen.

Einmal im Monat treffen wir uns nach dem Gottesdienst zum Caffee im Turm (i.d.R. jeden 3. Sonntag im Monat). Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen versorgen die Gottesdienstbesucher im Turm unserer Kirche mit Kaffee/Tee und Keks und laden zur Begegnung und zum Gespräch ein.
 
Taize Gottesdienst Hin und wieder wagen wir anstelle der üblichen Gottesdienste auch zusätzlich Gottesdienste für bestimmte Zielgruppen und in anderen Formen: Familiengottesdienste, Kleinkindergottesdienste, Abendgottesdienste, Osternachtsfeier, Freiluftgottesdienste, Gottesdienste zum Weltgebetstag, Gospelgottesdienste, Taizégottesdienste und andere mehr.
 
Wer mit den herkömmlichen Gottesdiensten am Sonntagvormittag wenig anfangen kann, findet eine Alternative bei der Atempause – Gottesdienst mal  anders.
Diese Gottesdienste werden von Pastor Dressel und einer Gruppe von Ehrenamtlichen vorbereitet und finden meistens einmal im Monat am Sonntag Abend um 18 Uhr statt. Neue Lieder mit der Gitarrengruppe deLight, ein Anspiel oder Interview, ein Bistro in der Kirche und anderes mehr sind Elemente dieses Gottesdienstes.
 
Im Seniorenheim Haus der Ruhe in Meyenfeld findet jeden Montag um 10:30 Uhr ein Gottesdienst statt, der im Wechsel von evangelischen und katholischen Pfarrern gehalten wird.

Die aktuellen Gottesdiensttermine finden Sie im ►Gemeindebrief und unter ►Veranstaltungen.

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