Gemeinde

Wir verstehen unsere Gemeinde als eine Gemeinschaft, in der christlicher Glaube und Leben zusammenfinden. Unsere gemeinsame Mitte ist der Glaube an Jesus Christus.

Das von Gott geschaffene Leben ist vielfältig. Deshalb möchten wir für viele und unterschiedliche Menschen Anlaufstelle und Ort der Begegnung sein.

Es ist uns wichtig, im Denken und Handeln Gottes Liebe spürbar werden zu lassen.

Wir möchten die christliche Botschaft lebendig gestalten und zur Sprache bringen. Wir beziehen uns auf die Bibel als Grundlage, suchen den Austausch und stellen uns den Lebens- und Sinnfragen unserer Zeit.

Wir begleiten und beraten an Schnittstellen des Lebens (z.B. Taufe, Konfirmation, Trauung, Tod) und stehen auch in anderen Lebensphasen seelsorgerlich beratend zur Verfügung.

Wir fördern mündiges Christsein, stärken den Einfluß der Gemeindeglieder und legen Wert darauf, daß sich in unserer Gemeinde Gaben und Fähigkeiten frei entfalten können.

Dieses Selbstverständnis zeigt sich in vielerlei Angeboten:

  • Gottesdienste in traditioneller und neuer Form
  • Kinderkirchen und Kinderbibeltage
  • Gesprächskreise und Treffen in vertrauter Umgebung
  • offene Abende zu aktuellen Themen
  • musikalische und kreative Aktivitäten
  • Seminare zu Glaubens- und Lebensfragen
  • Möglichkeit zur Mitgestaltung und zu eigenverantwortlicher Mitarbeit
  • Neben dem üblichen Konfirmandenunterricht vorgezogener Unterricht unter Beteiligung der Eltern
  • auf die Wünsche und Fähigkeiten junger Menschen abgestimmte Kinder und Jugendarbeit
  • Hausbesuche auf Wunsch

Angelika Gensink

Angelika Gensink ist mit einem kleinen Stellenanteil von ca. 5 Wochenstunden in unserer Gemeinde als Diakonin beschäftigt. Zu ihrer Aufgabe gehört vor allem die Begleitung und Beratung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden.
Frau Gensink ist seit 1994 in unserer Gemeinde tätig, früher als Vollzeit-, später als Teilzeitkraft. Ihren Hauptarbeitsschwerpunkt hat sie inzwischen in der Ev. Apostel-und-Markus-Kirchengemeinde Hannover in der Altenseelsorge.  ►Kontakt

Pastor Wolfgang Dressel

Wolfgang Dressel ist seit 1990 Pastor in dieser Gemeinde. Er ist 1951 in Leer in Ostfriesland geboren, verheiratet und hat 2 erwachsene Kinder. In seinem ersten Beruf war Dressel Diplom-Ingenieur. Im Alter von 28 Jahren begann er in Göttingen das Theologiestudium. In der Friedenskirche in Hannover sammelte er als Vikar von 1983 bis 1985 praktische Erfahrungen, bevor er im Anschluss an das zweite kirchliche Examen seine erste Pfarrstelle in zwei kleinen Landgemeinden bei Peine antrat.

Neben seiner Tätigkeit als Gemeindepfarrer bildet Dressel im Auftrag der Landeskirche Vikarinnen und Vikare aus. Berufsbegleitend hat er sich selbst zum Gemeindeberater ausbilden lassen und begleitet seit 2005 Kirchengemeinden in Entwicklungsprozessen, d.h. er berät zum Beispiel Gemeinden, die sich aufgrund von finanziellen Kürzungen umstrukturieren müssen oder die nach Ideen suchen, wie sie in Zukunft effektiver arbeiten können. ►Kontakt

Pastorin Meret Köhne

 

Als ich vor fast genau 30 Jahren in Hannover-Linden geboren wurde, konnte ich noch nicht ahnen, dass so viele meiner wichtigsten Lebensstationen mit dem Buchstaben H beginnen.
Aufgewachsen bin ich in Hannover-Oberricklingen, wo ich durch den Kinderchor und später die Jugendarbeit in meiner Heimatgemeinde St. Thomas auf die Idee kam, später mal Pastorin zu werden. Seitdem gehört Singen zu meinem Leben, wie Zähneputzen. Auch wenn ich mich in meiner Jugend eine Zeit lang am Klavier und der Gitarre versucht habe, mein liebstes Instrument ist und bleibt meine Stimme. In Hemmingen bin ich zur Schule gegangen. Zu meinen Freundinnen aus der Schulzeit habe ich noch immer viel Kontakt. Zusammen fahren wir regelmäßig nach Dänemark in den Urlaub oder treffen uns in Hannover auf das ein oder andere Glas Sekt.
Für das Theologiestudium zog es mich erst in die kleine Stadt Göttingen und zwischenzeitlich auch in die große Stadt Berlin. Hier habe ich gemerkt, dass man als Hannoveraner nicht automatisch ein „Stadtmensch“ sein muss. Bewusst habe ich mich daher für die praktische Ausbildung zur Pastorin, dem Vikariat, aufs Land schicken lassen. In dem kleinen Ort namens Horstedt bei Rotenburg (Wümme) habe ich gelernt, wie man eine Kirchengemeinde mit einer Kirche für 12 Dörfer zusammenhält. Das Nummernschild meines Autos (ROW) zeugt noch heute von diesen zweieinhalb Jahren mit viel Fahrerei. Trotz zahlreicher Kilometer auf meinem Tacho würde ich sagen: Jeder Besuch, jede Begegnung, jedes Gespräch hat sich gelohnt.
Vor allem die gemeinsamen Proben und Auftritte mit dem Kirchenchor und der Band im Gottesdienst haben mir so manchen Abend versüßt. Denn das Leben als alleinstehende Frau auf dem Land, umgeben von Familien, ohne die gewohnten quirligen Freundschaften, war nicht immer einfach für mich. Da tat es gut, mit 150 Konfirmanden und Teamern das Tischgebet zu rappen oder mit den syrischen Flüchtlingen in den Sommerferien über die Dörfer zu radeln.
Wichtig war mir immer, dass die Horstedter Kirchengemeinde auch in der Öffentlichkeit, wie zum Beispiel beim beliebten Kräutertag der Region, präsent ist. Denn ich bin der Meinung, dass kirchliche und religiöse Themen, die eine Kirchengemeinde vor Ort betreffen, immer auch von gesamtgesellschaftlichem Interesse sein können, wenn man sie richtig vermittelt. Um das zu vertiefen, habe ich eine einjährige Sonderausbildung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit als sogenannte „Medienvikarin“ der Landeskirche gemacht. Dazu bin ich vor einem Jahr in die Südstadt von Hannover in eine Wohngemeinschaft gezogen. Seitdem genieße ich die Nähe zu meinen Mitbewohnerinnen und Freunden von früher und treffe mich gerne spontan „zum Pferde stehlen“. Die Fitness- Kurse in meinem Sportverein oder ein gepflegter Netflix-Serienmarathon helfen mir nach der manchmal recht hektischen Pressearbeit, mich zu entspannen. Ab dem 1. Februar werde ich nun mit einer halben Stelle in Horst als Pastorin arbeiten. Daneben bin ich montags, mittwochs und donnerstags weiterhin in der Pressestelle im Landeskirchenamt in Hannover tätig.
Da ist noch ein wichtiges H in meinem Leben. Es gehört zu dem Wort „Hoffnung“. Es bleibt zu hoffen, dass das Pfarrhaus als mein neues zu Hause bald fertig umgebaut sein wird. So habe ich hoffentlich noch häufi ger die Gelegenheit, Ihnen allen persönlich zu begegnen. Ich hoffe, dass ich als Berufsanfängerin den vielschichtigen Aufgaben einer Pastorin gewachsen bin. Dankbar bin ich deshalb, dass ich für die ersten Berufsjahre mit Pastor Wolfgang Dressel einen erfahrenen Kollegen an meiner Seite habe.
Und ich bin guter Hoffnung auf viele neue Begegnungen, auf‘s zusammen Lachen und Weinen, Grübeln und Quatsch machen, laut oder leise Beten, in Sitzungen, Besprechungen, im Zwiegespräch, in Gottesdiensten, auf Freizeiten, in unserer Gemeinde und der Region.

Es grüßt Sie Ihre neue Pastorin

►Kontakt

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